20 Tage Horror-Transport: 70.000 Schafe unterwegs in den Tod

Am persischen Golf wird demnächst das traditionelle Opferfest gefeiert – und zu diesem Zweck wird eine Unmenge an Tieren als Schlachtgut importiert. Von Rumänien aus werden über 70.000 Schafe mit dem Schiff nach Dubai, Katar und Kuwait gekarrt, dort dann ohne Betäubung geschächtet. Das ist grausam und auch rechtswidrig.

Doch das Leid der Tiere beginnt bereits bei der Verladung. Einem Augenzeugen-Bericht der holländischen EU-Abgeordneten Anja Hazekamp zufolge wurden die Schafe bei der Verladung in Rumänien brutal getreten und geschlagen. Mit Elektroschockern wurden sie gefügig gemacht und auf den riesigen Frachter gebracht.

Der Transport auf dem Schiff selbst ist die pure Qual, über 20 Tage sind die Tiere auf dem Meer unterwegs. Die Versorgung am Schiff ist mangelhaft, die steigenden Temperaturen im arabischen Raum eine unglaubliche Belastung. Über 45 Grad herrschen in den Golfstaaten, in Transporten kann es da durchaus über 60 Grad erhalten. Lebensgefährlich.

Auch die Schlachtung bei den Opferfesten widerspricht jeglichen europäischen Tierschutzbestimmungen. Im Grunde gehören Transporte in Länder, in denen nicht für die Einhaltung der europäischen Standards gesorgt wird, schlicht verboten. Auch dafür tragen wir eine Verantwortung und die endet nicht an den EU-Außengrenzen.

Doch von selbst wird die Politik leider nicht aktiv. Umso wichtiger ist daher, dass wir mit dem Tierschutzvolksbegehren auch in Österreich ein starkes Zeichen setzen, dass wir diese Praktiken nicht länger tolerieren. Wir müssen unsere Stimme für die Tiere erheben, dazu gibt es schlicht keine Alternative. Helft uns dabei!

Unterschreibt auf jedem Gemeindeamt in ganz Österreich, unabhängig vom eigenen Wohnort, oder gleich hier und 24 Stunden am Tag online mit Handy-Signatur: https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/vbg/checked/VolksbegehrenBuerger

Übrigens: Wer unsere direktdemokratische Initiative unterstützen will, wir agieren komplett unabhängig von politischen Parteien und sind daher auf Spenden angewiesen:

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