Weltkatzentag: Kastrationspflicht für Freigängerkatzen kann Leid verhindern!

Ein einziges Katzenpaar kann ohne Kastration innerhalb von nur vier Jahren rund 2.000 Nachkommen haben. Diese unkontrollierte Vermehrung führt zu großem Leid, denn als „Wildkatzen“ müssen sie sich in der Natur rumschlagen, erkranken und sterben oft qualvoll. Umso wichtiger ist daher, dass Freigängerkatzen zwingend kastriert werden. Eine gesetzliche Lücke verhindert das derzeit, diese soll nun geschlossen werden.

Auf Initiative des Dachverband Tierschutz 2.0 hat die SPÖ einen entsprechenden Antrag vorbereitet, der mit Unterstützung der FPÖ noch vor Ende der laufenden Gesetzgebungsperiode im Nationalrat beschlossen werden soll. Darin wird das zuständige Gesundheitsministerium aufgefordert, eine verbesserte gesetzliche Regelung vorzulegen und dem Nationalrat zur Beschlussfassung vorzulegen.

Das Tierschutzvolksbegehren unterstützt diesen wichtigen Vorstoß und ruft die Abgeordneten aller Parteien dazu auf, dem Antrag bei der nächsten Sitzung zuzustimmen. Im Programm des TSVB spielt die Neuregelung des Katzenschutzes eine wichtige Rolle. Denn die derzeitige gesetzliche Regelung zur Haltung und Kastration von Katzen wird in Hinblick auf die Streunerproblematik als unzureichend empfunden.

Ich möchte mich ausdrücklich bei Brigitte Cocyan, der Präsidentin des Dachverbands Tierschutz 2.0 bedanken. Ihrer Beharrlichkeit verdanken wir diese historische Chance auf Verbesserung noch vor der nächsten Wahl und damit die Erfüllung einer wichtigen Forderung des Tierschutzvolksbegehrens. Gemeinsam können wir viel bewegen – das ist nur der Anfang!“ so Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens.