Regenwald-Soja im AMA-Gütesiegel: Wann endet der Irrsinn endlich?

Jedes Jahr wird die unglaubliche Fläche von über 240.000 Hektar Regenwald für den Anbau von jenem genmanipuliertem Soja verbraucht, das alleine in österreichischen Schweinetrögen landet. Dieses Schweinefleisch wird dann sogar mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. Die Brandrodungen werden demnach solange weitergehen, solange österreichisches Geld für dieses Soja ausgegeben wird. Die Nachfrage bestimmt.

In den letzten Wochen wurde vom Tierschutzvolksbegehren massiv Druck aufgebaut, damit das AMA-Gesetz so rasch als möglich geändert wird. Denn nicht die Konsumenten können verhindern, dass genmanipuliertes Regenwald-Soja im Gütesiegel-Fleisch landet, das kann nur der Gesetzgeber verbindlich vorschreiben. Und über 96% der Bevölkerung wünscht sich ein Ende von Gen-Soja im AMA-Gütesiegel, wie eine Umfrage zeigt.

Sogar der AMA-Geschäftsführer selbst zeigte sich unlängst in einem Interview offen für eine Änderung, immer mehr Parteien signalisieren Unterstützung und alle namhaften Umweltschutzorganisationen unterstützen die Forderung des Tierschutzvolksbegehrens mittlerweile. Die Frage ist also nicht, ob es sinnvoll wäre, das AMA-Gesetz entsprechend zu ändern, sondern nur noch, wie lange der Widerstand derer anhält, denen der Regenwald offenbar egal ist.

Hilf mit den Druck zu erhöhen: Unterschreibe jetzt das Tierschutzvolksbegehren! Das geht auf jedem Gemeindeamt in ganz Österreich oder auch online mit Handy-Signatur. Dauert nicht lange, kann aber viel ändern. Und jede Unterschrift ist ein starkes Zeichen für ein Ende von Regenwald-Soja im AMA-Gütesiegel. Und damit auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des größten Naturschatzes der Erde. Es kommt auf uns an!


Foto: Victor Moriyama I Greenpeace