Historische Initiative für Tiere & Natur geht nach fulminantem Start ins zweite Jahr!

Nach einem tollen Start geht das Tierschutzvolksbegehren nun in sein zweites Jahr. Im Februar 2019 wurde das von Experten erarbeitete Programm präsentiert, seit Mai gibt es die Möglichkeit eine Unterstützungserklärung abzugeben. Das Volksbegehren erstreckt sich über fünf Jahre, mit ersten Anfängen im Sommer 2018 und dem angestrebten Ende im Jahr 2022. Nicht nur diese gewaltige Dimension ist historisch, auch der Veränderungsanspruch.

Noch nie gab es ein Volksbegehren, das vollkommen unabhängig von politischen Parteien, Interessenverbänden und NGOs organisiert und finanziert wurde. Noch nie haben Tierfreunde Seite an Seite mit Landwirten, Konsumenten im Einklang mit Produzenten für eine Veränderung gekämpft. Noch nie wurde ein kompletter Systemwechsel angestrebt, eine echte Agrarwende, also eine grundlegende Änderung des Umgangs mit Tieren und der Natur.

Fokus: Medienarbeit & Allianz für Tierwohl

Das Ziel im Jahr 2019 bestand darin das Tierschutzvolksbegehren bekannt zu machen. Die Sammlung von Unterschriften war noch nicht im Fokus, denn diese Phase kommt erst 2021. Vielmehr war es wichtig, die „Allianz für Tierwohl“ mit Leben zu befüllen. Mittlerweile sind große und kleine Tierschutzvereine, führende Natur- und Artenschutzorganisationen, die Kirchen, hunderte Landwirte und immer mehr Unternehmen an Bord.

Der Erfolg des Volksbegehrens im Jahr 2019 lässt sich aber nicht nur an der großen Zahl von Bündnispartnern in allen Teilen des Landes ablesen, sondern auch an der starken medialen Rezeption. Es gab hunderte Medienberichte, etwa über unsere Aufklärungskampagnen zu Käfigeiern zu Ostern, zu den Tiertransporten im Sommer, zur Situation der Gänse rund um Martini oder zur Frage des Verbots von Feuerwerk rund um den Jahreswechsel.

Und natürlich zu unserer ersten großen Kampagne „Wissen, was wir essen“, die wir mit Unterstützung von Josef Zotter, den „BiowirtInnen“, dem Verband der österreichischen Biogastronomen, sowie zahlreichen Landwirten durchgeführt haben. Unser Ziel, die Einführung einer Kennzeichnung von Lebensmitteln, stand auch im Fokus der politischen Lobbyarbeit rund um die Regierungsverhandlungen von ÖVP & Grünen. Mit Erfolg.

Riesige Community im ersten Jahr

Obwohl diese intensive Medienarbeit und Netzwerkbildung im Zentrum stand und bewusst keine größeren Bemühungen zur Werbung von Unterschriften unternommen wurden, konnten bereits über 60.000 Unterstützungserklärungen gesammelt werden. Hunderte Aktive beteiligen sich in der rein ehrenamtlichen Bewegung, Zigtausende sind in der (digitalen) Community des Volksbegehrens . Ein eindrucksvolles Zeugnis der gesellschaftlichen Relevanz und Akzeptanz. Der Start ist also mehr als geglückt und eine solide Basis für die weiteren Aktivitäten wurde geschaffen.

Auch im Jahr 2020 wird’s noch nicht um die Maximierung der Stimmen gehen, auch wenn wir uns selbst das Jahres-Ziel von 100.000 Unterschriften gesetzt haben. Vielmehr ist es das Jahr, wo wir das Fundament für die finale Phase ausbauen, die im Frühjahr 2021 auf uns wartet. Dazu werden wir im ganzen Land wieder auf Tour gehen, hunderte Events durchführen, eine große „Kriegskassa“ anlegen.

2020: Gerüst fertigstellen

Wir werden also im Jahr 2020 unsere Netzwerke ausbauen, weitere Partnerschaften eingehen, unseren Fokus auf den Ausbau unserer Reichweite und Finanzierungsstärke legen. Oder anders ausgedrückt: Damit wir dann im Jahr 2021 kräftig für Unterschriften mobilisieren und danach bis Ende 2022 für politische Umsetzung sorgen können, müssen wir im Jahr 2020 das Gerüst fertigstellen, das wir 2019 begonnen haben zu bauen.

Aber auch schon dieser lange und intensive Weg, mit zigtausenden persönlichen Kontakten, hunderten Veranstaltungen in allen Regionen des Landes, unzähligen thematischen Einzel-Kampagnen und riesiger öffentlicher Aufmerksamkeit, zeigt den historischen Charakter dieser Initiative. Sowas gab es in Österreich noch nie. Wir schreiben Geschichte für die Tiere, für die Natur, für die heimische kleinbäuerliche Landwirtschaft und unsere Nachkommen!


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