Wer soll den Leonhard-Tierschutzpreis gewinnen?

Egal aus welcher Region in Österreich - alle können mitmachen. Nominiere jetzt per Mail Deine "Helden des Alltags", Deinen "Top-Bauern" oder Deine "Top-Gastronom/in". Wir suchen Menschen, die sich wirklich für die Tiere einsetzen, echte Vorbilder eben. Und wir sind überzeugt: Davon gibt es ganz viele in Österreich. Schick sie uns bis Ende August!

Wir wollen Tierleid beenden, Tierwohl fördern und den Tierschutz stärken. Das wollen wir durch mehr Transparenz für KonsumentInnen, eine Umschichtung von Fördermitteln sowie eine Bindung der öffentlichen Beschaffung an Tierwohlkriterien erreichen – auch damit heimische BäuerInnen langfristig existenzsichernd wirtschaften können. Ein wichtiges Anliegen ist uns das Aufzeigen von bestehender Pionierarbeit im Sinne des Tierwohls in Österreich. Dadurch sollen KonsumentInnen, ProduzentInnen und nicht zuletzt auch die Politik dafür sensibilisiert werden: Tier- und umweltgerechte Landwirtschaft ist möglich und sinnvoll!

Zu diesem Zweck wird „Leonhard – Der österreichische Tierschutzpreis“ ins Leben gerufen. Jährlich werden herausragende Landwirte, Gastronomen & Privatpersonen im ganzen Land ausgezeichnet, die sich nachweislich um das Tierwohl verdient machen. Eine Jury wählt Nominierte aus allen eingesendeten Vorschlägen aus, die Bevölkerung bestimmt via Online-Voting die Sieger. Die GewinnerInnen werden im November 2019 im Rahmen einer großen Gala-Veranstaltung eine von der Salzburger Künstlerin Elsbeth Bellartz gestaltete Bronze-Skulptur in Form eines Hahnkopfes, der „Leonhard-Preis“, überreicht.

Unsere Jury:

  • Tennis-Ass
    Dominic Thiem

  • Schoko-Produzent
    Josef Zotter

  • Medienmacherin
    Valerie Fellner

  • Dompfarrer
    Toni Faber

  • Gastronomin
    Elisabeth Kolarik

  • Model
    Julia Furdea

  • Tierethiker
    Prof. Kurt Remele

  • Tierschutzombudsfrau
    Barbara Fiala-Köck

  • Labonca-Bio-Landwirt
    Norbert Hackl

Warum “Leonhard”?

Der “Leonhard-Preis” ist nach dem heiligen Leonhard, Leonhard von Limoges (559-620) benannt, dem Schutzpatron der alpenländischen Bauern und der landwirtschaftlich genutzten Tiere. Im Volksmund wurde er auch “Bauernherrgott” genannt und insbesondere in Bayern verehrt. Er wird oft mit Ketten und im Beisein von Tieren gezeigt, als Symbol für die Befreiung von Gefangenen. Sein Gedenktag ist der 6. November.

Die Gestalterin der gleichnamigen Bronzestatue, die als Preis verliehen wird, die Salzburger Bildhauerin Elsbeth Bellartz, gab gemeinsam mit Initiator Sebastian Bohrn Mena dem Preis diesen Namen. Damit soll auch bewusst ein Hinweis auf die Schöpfungslehre erfolgen, da im Bundestierschutzgesetz explizit von allen Tieren als “Mitgeschöpfen” die Rede ist und wir sie auch entsprechend respektieren und schützen sollten.